Dschibuti

Dschibuti zählt zu den kleinsten afrikanischen Staaten und wird von vielen Ländern umgeben, in denen häufig Unruhen herrschen. Dagegen herrscht in Dschibuti Frieden, wird aber von Touristen in der Regel nur als Zwischenstation auf Reisen durch Afrikas benutzt.

Die Landschaften in Dschibuti sind jedoch wunderschön und abwechslungsreich. Im Norden gibt es Berge vulkanischen Ursprungs, die über 2000 Meter in die Höhe ragen.

Am Roten Meer besticht Dschibuti mit wunderschönen Tauchgebieten, an faszinierenden Korallenriffen gelegen. Die Danakil-Wüste ist eine der tiefsten und heißesten Gebiete der Erde.

Das Klima in Dschibuti ist für Europäer sehr anstrengend, da es hier sehr heiß ist mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Zwischen Juni und August steigen die Temperaturen sogar über 40°C. Dazu weht noch ein sehr heißer und trockener Wind.

An der Küste gibt es schöne Sandstrände, doch das Wasser hat im Sommer an die 30°C, so dass es kaum Abkühlung bietet.

In der Landeshauptstadt Dschibuti-Stadt lebt eine multikulturelle Bevölkerung, und Besucher werden von dem internationalen Flair der Stadt überrascht sein.

Da Dschibuti früher eine französische Kolonie war, erinnert noch vieles hier an diese Kolonialzeit. Der Besucher findet sowohl französische als auch arabische Bauten, und gerade das macht den Charme der Stadt aus.

Sehr beeindruckend ist auch die Hamoudi-Moschee.

In der Bucht von Ghoubbet kann man von Oktober bis Januar Walhaie sehen. Beim Tauchen oder Schnorcheln kann man diesen Tier relativ nahe kommen. Auf den Maskali-Inseln, unweit der Hauptstadt, kann man sich vom Alltag erholen, denn die Strände sind hier fast menschenleer.

Dschibuti hat auch zwei wunderschöne Seen zu bieten. Der Lac Assal befindet sich nahe der Hauptstadt und ist von Vulkanen umgeben. Der See liegt 150 Meter unter dem Meeresspiegel und ist somit einer der tiefsten Punkte weltweit. An den Ufern des Sees wird Salz abgebaut, das dann nach Äthiopien transportiert wird.

Am Lac Abbé kann man abends unzählige Flamingos beobachten.

Fotos:Lothar Henke/Pixelio