Eysturoy

Die Insel zählt etwa 10.000 Einwohner und ist die zweitgrößte der Färoer Inseln.

Eysturoy ist mit der Hauptinsel Streymoy durch eine Brücke verbunden, außerdem besteht eine Fährverbindung.

Die Insel hat eine sehr zerklüftete Küste mit vielen Fjorden. Der Slaettaratindur ist mit 882 Metern der höchste Berg der Färöer Inseln.

In Leirvik befindet sich ein wichtiger Fährhafen. Bis vor einigen Jahren konnte man von hier aus zu den anderen Inseln gelangen. Seit 2006 gibt es den Nordinseln-Tunnel, der auf die Insel Bordoy führt. Der Tunnel ist etwa drei Kilometer lang und unbeleuchtet, was die Fahrt recht abenteuerlich macht.

In Fuglafjördur, im Norden der Insel, gibt es eine Thermalquelle vulkanischen Ursprungs. Ein Besuch in Gjógv lohnt sich auch, denn hier gibt es einen kleinen natürlichen Hafen, der in einer Felsspalte liegt. An dieser Stelle kann man wunderschöne Fotos machen. Von der nördlichen Spitze der Insel aus kann man die beiden etwa 70 Meter hohen Gesteinssäulen im Meer sehen. Der Sage nach, soll es sich dabei um die versteinerten Trolle Risin und Kellingin handeln.

Eysturoy ist sehr hügelig und lädt zu einem Abenteuerurlaub ein. Auf der Insel gibt es auch einige Campingplätze, denn wildes Zelten ist auf den Färöer Inseln verboten. In Gjogv gibt es auch die Möglichkeit in einer Jugendherberge zu übernachten.

Auf Eysturoy faszinieren vor allem die bizarren Felsformationen und die zerklüftete Landschaft. Auch für Angler gibt es hier zahlreiche Möglichkeiten, ihrem Hobby nachzugehen.

Es gibt viele kleine Dörfer, die alle ihren Reiz haben. Am besten erkundet man die Insel mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen.

Natürlich lohnt sich auch ein Besuch der Nachbarinsel Streymoy mit der Hauptstadt Torshavn. Man muss dazu nur über die Sundbrücke fahren, so dass man nicht auf eine Fähre angewiesen ist.

Im Süden der Insel bilden die Kommunen Runavik und Nes ein Ballungszentrum. In Runavik befindet sich auch ein Fischereihafen und einige Fabriken, unter anderem zur Lachsverarbeitung.

Fotos: titttel/Hans-Dieter Heß/Pixelio