Guinea
In Guinea ist der Tourismus nicht sehr weit verbreitet, erst seit 1984 können Touristen in das afrikanische Land gelangen. In Guinea gibt es einen der letzten unberührten
Regenwälder in ganz Westafrika. Die Fouta Djalon-Region ist ein Paradies für Wanderer. Man kann das Gebiet auf eigene Faust erkunden, oder an einer geführten Wanderung teilnehmen. Es werden auch mehrtägige Trekking-Touren in den Bergen angeboten.
Ghana hat rund 10 Millionen Einwohner, viele afrikanische Völker sind in Ghana vertreten. Die offizielle Amtssprache ist Französisch, daneben werden noch mehrere afrikanische Sprachen gesprochen. Viele Flüsse Westafrikas haben ihren Ursprung in Guinea: der Niger, der Gambia, der Bafing sowie mehrere Nigerzuflüsse.
An der etwa 300 Kilometer langen Küste Guineas befinden sich hauptsächlich Mangrovensümpfe. Das Bergland von Futa Djalon erhebt sich bis auf eine Höhe von etwa 1.500 Metern. Der höchste Berg des Landes ist mit 1.752 Metern der Mount Nimba, an der Grenze zur Elfenbeinküste. Dieser kann in etwa vier Stunden bestiegen werden, ein Führer ist jedoch inzwischen Pflicht.
Ein geeigneter Ausgangspunkt für Wanderungen ist der Ort Dalaba. Rund um den Mount Nimba befindet sich ein Naturschutzgebiet, das zum Weltnaturerbe der Unesco gehört. Der Nordosten Guineas ist sehr dünn besiedelt, da sich hier die Sahelzone befindet. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 22° und 32° C, das Klima ist tropisch. Die optimale Reisezeit für dieses Gebiet ist zwischen
Dezember und April.
Guinea ist ein relativ unbekanntes Land auf dem afrikanischen Kontinent. In Conakry gibt es zahlreiche Restaurants und Musikclubs. Sehenswert ist auch das Nationalmuseum und die Grande Mosquée, die 10.000 Leute fasst. Das Gebiet Guinée Forestière ist die Heimat der Waldelefanten, welche man auf geführten Touren aus nächster Nähe beobachten kann. Im Wald bei Bossou leben Schimpansen, die hier geschützt sind. Guinea besticht durch seine unberührte Natur, und es ist schade, dass der Tourismus hier noch in den Kinderschuhen steckt.
Fotos:korneloni/Dachkammer/Pixelio
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