Ostafrika
Zu Ostafrika zählen die Staaten Äthiopien, Burundi, Dschibuti, Eritrea,
Kenia, Ruanda, Somalia, Tansania und Uganda. Außerdem die Inseln Madagaskar, Mauritius, die Seychellen und die Komoren. Kenia, Uganda und Tansania haben mehrere Nationalparks, in denen man eine Safari unternehmen kann. Gerade deswegen boomt hier der Tourismus.
Vor allem in Kenia hat sich der Tourismus enorm weiterentwickelt. Hier stehen dem Urlauber Unterkünfte nach europäischem Standard zur Verfügung. Kenia eignet sich vor allem für einen Badeurlaub, doch sollte sich kein Urlauber eine Safari entgehen lassen. Nirgends sonst findet man eine derart große Artenvielfalt. Während einer Safari kann man die Tiere aus nächster Nähe beobachten. So wird der Urlaub für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis.
In Äthiopien, Eritrea, Ruanda, Burundi und Dschibuti gibt es so gut wie keinen Tourismus. Diese Länder verfügen nicht über die notwendigen finanziellen Mittel, um den Tourismus voranzubringen. Auch die Infrastruktur ist viel zu schlecht.
Mauritius und die Seychellen liegen im Indischen Ozean. Diese Inseln ziehen vor allem Taucher an, denn hier befinden sich einige der schönsten Tauchreviere der Welt. Die Strände sehen aus, wie
auf einer Postkarte. Auf den Inseln wird man trotz der großen Beliebtheit keinen Massentourismus finden. Der Urlaub in diesen Gebieten ist immer noch sehr teuer, so dass die Inseln niemals überlaufen sein werden. Es ist auch das ideale Reiseziel für die Flitterwochen. Viele Reiseveranstalter bieten besondere Flitterwochen-Arrangements in diesem Gebiet an.
Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Welt, und liegt ebenfalls im Indischen Ozean. Wo früher überwiegend Regenwald war, ist heute fast nur noch Steppe übrig. Dennoch hat Madagaskar eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu bieten. Die Komoren sind vulkanischen Ursprungs und deshalb sehr gebirgig. Vor den überwiegend felsigen Küsten findet man schöne Korallenriffe. Auf der Hauptinsel liegt ein über 2.000 Meter hoher Vulkan, der immer noch aktiv ist. Die Komoren zählen zu den ärmsten Ländern der Erde und sind deswegen touristisch kaum erschlossen.
Fotos:Alfred Jäkel/scheiblkarl/Pixelio
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