Republik Kongo

Die Republik Kongo darf nicht mit der Demokratischen Republik Kongo verwechselt werden, das frühere Zaire. Die Demokratische Republik Kongo ist zwar wesentlich größer, kann aber wegen häufiger Unruhen nicht für Reisen empfohlen werden. Die Republik Kongo ist in weiten Teilen für Reisende sicher. Aber auch nach dem Ende des Bürgerkrieges im Jahre 2003 gibt es immer wieder kleinere Unruhen, so dass man sich vor einer Reise wegen der Sicherheit im Land erkundigen sollte.

In den Regenwäldern des Landes leben Gorillas und Schimpansen. Einer der schönsten Plätze weltweit ist mit Sicherheit der Odzala-Nationalpark, wo Affen und Elefanten leben. Ausflüge durch den Park gehen über lange Strecken durch den Regenwald, so dass man in guter körperlicher Verfassung sein sollte.

Die Republik Kongo hat insgesamt 3,8 Millionen Einwohner, die meisten von ihnen gehören Bantu-Völkern an. Die Hauptstadt des Landes ist Brazzaville mit etwa 1,3 Millionen Einwohnern. Die Unabhängigkeit von Frankreich erlangte Kongo im Jahre 1960, im Jahr 1991 erlangte es den Status einer Republik. Die offizielle Amtssprache ist Französisch, es werden jedoch auch andere afrikanische Sprachen gesprochen.

Die Hauptstadt Brazzaville liegt am Ufer des Kongos, direkt gegenüber befindet sich die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. An der Küste findet man Mangrovenwälder, Lagunen und Feuchtsavanne. Dahinter steigt die Landschaft zu einer Hochebene, bis auch eine Höhe von knapp über 1.000 Meter, an.

Über die Hälfte des afrikanischen Staates ist mit Regenwald bedeckt. Große Sumpfgebiete findet man an den Ufern der Flüsse Ubangi und Sanga. In der Republik Kongo herrscht aufgrund der Lage am Äquator tropisches Klima mit zwei Regenzeiten.

Die optimale Reisezeit ist während der Trockenzeit von Juni bis Oktober.

In Brazzaville erwarten den Besucher mehrere interessante Märkte, sehenswert sind außerdem die Basilika, die Kathedrale und die Tempelmoschee. Der Ort Point Noire ist mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und schönen Stränden relativ gut auf Tourismus eingestellt, auch viele Einheimische verbringen hier das Wochenende.

Bestimmte Teile der Städte sollte man nachts aus Sicherheitsgründen meiden. Auch auf Überlandfahrten sollte man vorsichtig sein, sicherer sind organisierte Touren mit einem Führer.

Fotos: Kunstzirkus/Jerzy/Pixelio