Sandoy

Auf der Färöer Insel Sandoy leben etwa 1500 Menschen. Die fünftgrößte Färöer Insel hat eine Fläche von 112 Quadratkilometern, und es gibt sechs Orte auch Sandoy.

Die Insel erreicht man mit der Fähre von der Insel Streymoy aus.

Sandur ist mit knapp über 500 Einwohnern die größte Siedlung. An touristischen Höhepunkten gibt es hier lediglich ein Museum und eine Kirche aus dem Jahr 1839. In dieser kleinen Ortschaft gibt es auch eine Möglichkeit zum Übernachten.

Auf der Insel gibt es einen Sandstrand, der ihr auch den Namen verliehen haben, denn Sandoy heißt soviel wie Sandinsel. Somit ist Sandoy eher eine Ausnahme, denn Sandstrände findet man auf den Färöer Inseln kaum. Der Strand befindet sich in Sandur, und es gibt sogar Dünen.

Im Gegensatz zu den anderen Färöer Inseln ist Sandoy relativ flach, was sie vor allem bei Fahrradfahrern beliebt macht. Der Tindur ist mit 479 Metern der höchste Berg der Insel. Auf dieser Insel kann man noch das ursprüngliche Leben der Färinger kennenlernen.

Die Landschaft ist wunderschön und idyllisch. Der Sandsvatn ist der zweitgößte See der Färöer Inseln und lädt zum Angeln ein. Der See ist lediglich fünf Meter tief, doch hier kann man wilde Lachse und Forellen angeln.

Auf Sandoy soll es die meisten Sonnenstunden im Vergleich zu den anderen Inseln geben. Deshalb wird sie auch scherzhaft als das Mallorca der Färöer Inseln bezeichnet. Auch diese Insel wurde früher bereits von den Wikingern bewohnt.

In Sandur hat man Münzen aus dieser Zeit gefunden. Es ist demnach auch das älteste Dorf auf den Färöer Inseln. Sehr beliebt sind auch geführte Wanderungen auf der grünen Insel. Natürlich kann man die wunderschöne Landschaft auch wunderbar selbst erkunden.

Auf der Insel Sandoy entstand auch die erste Autostraße, die zwei Ortschaften verband. Die Straße wurde im Jahre 1918 zwischen den Orten Sandur und Skopun gebaut.

Fotos:Robert Schikowski/kri/Pixelio