Seychellen
Die Seychellen bilden eine Inselgruppe im Indischen Ozean mit insgesamt 115 Inseln. Früher waren die Inseln bei Piraten sehr beliebt, da sie versteckt und abgelegen sind.
Heute faszinieren die Inseln durch ihre atemberaubende Natur.
Die Seychellen erwarten ihre Besucher mit kilometerlangen, weißen Sandstränden und tollen Tauchrevieren. Die Korallenriffe vor der Küste der größeren Inseln gehören zu den schönsten weltweit.
Die Inseln bestehen hauptsächlich aus Granit und bieten eine nahezu unberührte Natur. 32 Inseln bilden die eigentlichen Seychellen. Der Rest besteht aus vielen kleinen Koralleninseln, die sich über ein sehr großes Gebiet verteilen. Aldabra, das größte Atoll weltweit, wurde sogar zum Unesco-Naturdenkmal erklärt.
Auf Mahé, einer der wichtigsten Inseln der Gruppe, befindet sich auch der höchste Berg der Seychellen, der Morne Seychellois mit knapp 900 Metern. Auch die Nachbarinseln La Digue und Praslin sind relativ groß und dicht bevölkert. Die umliegenden, kleineren Inseln, sind teilweise bewohnt oder gehören Hotelinhabern. Andere sind unbewohnt, und werden nur im Rahmen von Ausflügen angefahren. Auf den Inseln gibt es viele Nationalparks, um die einzigartige Natur zu schützen.
Die optimale Reisezeit ist von Mai bis Oktober, da in dieser Zeit relativ wenig Niederschlag fällt. Von Dezember bis März dauert die Regenzeit, die zwar sehr heiß ist, aber mit heftigen Gewittern einhergeht.
Fast die komplette Bevölkerung der Seychellen lebt auf der Hauptinsel Mahé. Auf der Insel liegt auch die Hauptstadt der Seychellen Victoria. In Victoria gibt es zahlreiche touristische Einrichtungen, außerdem einen Botanischen Garten, ein Nationalmuseum, einen interessanten Markt. Etwas außerhalb der Stadt kann man Vanille- und Zimtplantagen besuchen. Von Victoria aus werden Auflüge in den Anne Marine National Park
unternommen.
Dieser Nationalpark besteht aus den kleineren Inseln Long, St. Anne, Round, Moyenne und Cerf. Die zweitgrößte Insel Praslin erreicht man mit dem Schiff von Mahé aus. Besonders imposant ist das Tal Vallée de Mai, in dem eine besondere Palmenart wächst.
Auf der Nachbarinsel La Digue bietet sich eine Erkundung zu Fuß oder mit dem Fahrrad an. Auf der unbewohnten Insel Cousin leben und Nisten zahlreiche bedrohte Vogelarten, weshalb die Insel zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Auf dieser Insel legt auch die bedrohte Karett-Schildkröte alljährlich ihre Eier ab. Auf eigene Faust kann man nicht auf die Insel gelangen, man muss sich einer organisierten Gruppe anschließen.
Auf der Insel Desroches herrschen ideale Bedingungen für Wassersportler, da das Korallenriff hohe Wellen abhält. Die Insel Denis ist bei Hochseefischern sehr beliebt.
Fotos:Lothar Henke/Pixelio
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