Sierra Leone
Sierra Leone hat sich trotz der wunderschönen Landschaft und der artenreichen Fauna, nicht für dem Tourismus geöffnet. Lange Zeit tobten hier
Bürgerkriege, die Lage hat sich jedoch inzwischen entspannt. Dennoch wurde durch die Unruhen Einiges zerstört, für den Neuaufbau fehlen die finanziellen Mittel. Dennoch sind Reisen in das afrikanische Land möglich, vor allem an der Küste erwarten den Touristen unberührte, wunderschöne Sandstrände.
Sierra Leone hat rund 6 Millionen Einwohner, Freetown ist die Landeshauptstadt. Obwohl Englisch die offizielle Amtssprache ist, wird sie nur von wenigen Einheimischen gesprochen. Wesentlich verbreiteter sind die zahlreichen afrikanischen Umgangssprachen.
Die Küste von Sierra Leone ist stark zerklüftet und von Lagunen, Buchten und Flussmündungen geprägt. Vor der Küste liegen zahlreiche Inseln und riesige Sandbänke. Hinter dem Küstenstreifen liegen größere Waldgebiete, die teilweise für Landwirtschaft genutzt werden können.
Im Osten des Landes befinden sich die Guinea Highlands mit dem 1.948 Meter hohen Bintimani, dem höchsten Berg des Landes. Das Hochplateau fällt dann nach Südosten ziemlich plötzlich ab und geht in eine Ebene über. Diese Ebene liegt auf einer Höhe von rund 150 Metern, mit nur wenigen Erhebungen.
Noch weiter im Südosten erreicht man eine Landschaft mit Lagunen, Sümpfen und Buchten. Sierra Leone gehört zu den feuchtesten Gebieten Afrikas. Die Regenzeit dauert von Mai bis Mitte Oktober, während dieser Zeit fällt sehr viel Regen, im August und September manchmal ohne Unterbrechung. Die optimale Reisezeit für Sierra Leone ist zwischen November und April, wobei Februar, März und April die heißesten Monate sind.
Die größte Attraktion in Sierra Leone sind mit Sicherheit die fast unberührten, weißen Sandstrände an
der Atlantikküste. Freetown ist eine Hafenstadt, die von Wald und Hügeln umgeben ist. Die Sandstrände der Stadt zählen zu den schönsten Afrikas. Im Zentrum von Freetown steht der Cotton Tree, der sich dort bereits seit 1787 befindet.
Einen Besuch wert ist auch das Nationalmuseum der Stadt. Sehenswert sind auch einige alte Kirchen, Kathedralen und die Foulah Town Moschee. Auf dem King-Jimmy-Markt herrscht reges Treiben. Etwas außerhalb von Freetown befindet sich ein Schimpansenschutzgebiet, wo auch Jungtiere aufgezogen werden. Schöne Tauchgebiete gibt es auf den Banana-Islands vor Freetown. Besonders attraktiv ist auch der Nationalpark Outamba-Kilimi, welcher viele große Tierarten beherbergt.
Fotos:Jerzy/Dachkammer/Pixelio
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben